1968 in Keflavik (Island) geboren, studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft mit den Schwerpunkten Kunstgeschichte und Audiovision in Salzburg. Sie lebt und arbeitet seit 2000 in Linz.
Ihre Werke in Spachteltechnik sind abstrakt und minimalistisch. Im Wechsel des Lichts und der Perspektive beginnen die reliefartigen Strukturen ein Eigenleben zu führen, unterliegen ständiger Wandlung. Auch die facettenreiche Natur Islands ist für Steinthórsdóttir immer wieder Quelle der Inspiration und in ihren Bildern allgegenwärtig.
Dabei verarbeitet sie Materialien aus der Natur wie die Asche des Vulkans Eyjafjallajökull, der 2010 Europa tagelang lahmlegte. Die Asche als Symbol für Vergänglichkeit, Verwandlung und Nachhaltigkeit.
Seit 2005 Ausstellungen, Symposien und Messen in Island, Luxemburg, Deutschland und Österreich.
BURN-IN Ausstellungen & Messen: Irisierendes Island 6/2020, Stille des Seins 3/2022, ART Innsbruck 10/2021.