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Éclat Seconde Künstlertext

Gudrun Lenk-Wane, geboren 1967 in Villach, ist eine facettenreiche österreichische Künstlerin und Bühnenbildnerin, deren beruflicher Werdegang durch eine fundierte Ausbildung und vielfältige künstlerische Erfahrungen geprägt ist. Sie begann ihre formale Bildung 1981, an der HTL für Möbel- und Innenausbau in Villach und setzte diese von 1987 bis 1990 mit einem Studium der Architektur an der Technischen Universität Wien fort. Ihre Leidenschaft für das Bühnenbild führte sie zu Werner Schönolt, unter dessen Anleitung sie von 1990 bis 1994 ihre Fähigkeiten in dieser Disziplin verfeinerte. Zusätzlich erweiterte Lenk-Wane ihr Fachwissen im Bereich set and costume design for the theatre an der prestigeträchtigen Royal Academy of Dramatic Art in London im Jahr 1991.

Nach Abschluss ihrer Ausbildung etablierte sie sich 1994 als freischaffende Bühnenbildnerin und bildende Künstlerin. Trotz ihrer formellen Ausbildung betrachtet sich Lenk-Wane auch als Autodidaktin, was ihre Fähigkeit unterstreicht, kontinuierlich zu lernen und ihre Techniken zu erweitern. Diese Kombination aus formeller Ausbildung und selbstgesteuertem Lernen führte 1996 zu ihrer Anerkennung als Künstlerin durch das österreichische Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur.

1994 begann ihre Laufbahn als freischaffende Künstlerin und 2014 wurde sie Mitglied im Künstlerhaus Wien, einer Institution, die ihre Karriere weiter förderte und ihr eine Plattform für den Austausch mit Gleichgesinnten bot.

Lenk-Wanes Werke, geprägt von dieser umfassenden Ausbildung, spiegeln eine tiefe Auseinandersetzung mit den Themen Migration, weibliche Identität und Umweltzerstörung wider. Ihre künstlerische Praxis umfasst sowohl Malerei als auch dreidimensionale Arbeiten, wobei sie häufig bereits verwendete Materialien in ihre Arbeit einbindet. Ein starkes Statement und ein elementarer Teil ihrer Arbeit, der ihr Bewusstsein und ihre Sorge in Bezug auf ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit zum Ausdruck bringt. Ihre Arbeiten, darunter "secondhandpeople" und "reduce reuse recycle", wurden in renommierten Ausstellungshäusern präsentiert und haben ihr Anerkennung und mehrere Auszeichnungen eingebracht. Ihre Arbeiten wurden in Ausstellungen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und im Senegal präsentiert. 2022 bildete ihre Installation Transformation a l’ombre auf der Dak'Art, der Dakar Biennale einen Höhepunkt ihrer Karriere.

Die zielorientierte Kunstschaffende hat ihre Erfahrungen auch durch Workshops weitergegeben und damit ihre Überzeugung demonstriert, dass Kunst ein wesentliches Instrument für sozialen Dialog und Bildung ist. Ihre Teilnahme an Projekten, die kulturelle und soziale Veränderungsprozesse anregen, verdeutlichen ihr Engagement für eine Kunst, die sowohl persönlich als auch gesellschaftlich relevant ist.

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